Radtour im Nationalpark Sächsische Schweiz




Routenbeschreibung


Zum ersten Mal habe ich eine Radtour geplant und gemacht, bei der es nicht immer nur ziemlich flach und geradeaus geht, hier waren einige Steigungen zu bewältigen, die mich schon bei der Planung denken ließen - na, kannst du das denn schaffen? Das ständige bergauf und bergab, wobei meine Überlegungen wohl eher das bergauf betrafen. Daher ist diese Radtour für meine Verhältnisse auch ziemlich kurz geraten und um es mal gleich vorneweg  zu sagen - bergab habe ich alles geschafft. ;-) Bergauf habe ich fast alles geschafft, auf dem Fahrrad sitzend versteht sich, aber eben nicht alles. Aber...ich habe jeden Anstieg wenigstens versucht. Bei einigen wenigen musste ich dann aber doch das Fahrrad bergauf schieben. Bei der eindrucksvollen Kulisse die die Sächsische Schweiz so zu bieten hat, war das aber überhaupt kein Problem.

Eine wirklich atemberaubende Radtour mitten durch die Natur, kaum das ich mal einen Ort durchfahren bin, alles mitten durch die Wälder der wunderschönen Sächsischen Schweiz. Und so waren dann auch die Wege Waldwege, teils geschottert, teils asphaltiert, teils Waldboden, aber keine Bange, es ließ sich wirklich alles gut fahren, auch wenn ich nicht ein Mountain Bike benutzt habe.

Los ging es in Hinterhermsdorf, ein kleiner, ruhiger Ort in der Sächsischen Schweiz, in dem es sich erholsam und entspannend auch Urlaub machen ließ. Mitten durch Hinterhermsdorf führt der Nationalpark-Radweg Sächsische Schweiz,  auf dem ich von hier aus meine Radtour gestartet habe. Und...zuallerst ging es mal bergab auf einer guten Asphaltstraße, wenig bis kaum befahren, bevor es kurz hinter Neudorf dann auf gutem Waldweg weitergeht. Das Flüsschen Kirnitzsch rechter Hand befindet man sich noch in Deutschland, die Kirnitzsch auf einer Brücke überquert, dann das Flüsschen Kirnitzsch linker Hand, ist man nun in Tschechien und bis fast zum Ende dieser Radtour bleibt das auch so.

Bis zum Ort Doubice geht es nur durch Wald, bergauf, bergab, die Elbsandsteinerhebungen immer mal wieder im Blick - herrliche Aussichten übrigens.

Ab Doubice bis Na Tokáni (ist das wirklich der Name dieses kleinen Ortes?) befährt man eine gute Asphaltstrasse, was es bergauf auch etwas leichter machte. Ab Na Tokáni dann wieder auf guten Waldwegen, dem Flüsschen Velká Bélá folgend wird Jetřichovice erreicht, ab hier dann wieder auf Asphalt und in Vysoká Lípa erwischte mich dann ein kurzer Regenschauer, am Hotel dieses Ortes fand ich aber eine Unterstellmöglichkeit. Trocken ging es dann weiter bis ich kurz hinter dem Flüsschen Koǔtský potok dann wieder in Deutschland war.

Aufwärts (uff, keuch) und abwärts (gute Bremsen sind Voraussetzung) geht es dann weiter, immer noch durch den Nationalpark Sächsische Schweiz, das Flüsschen Kirnitzsch überquerend und dann ein Stück folgend. Da Hinterhermsdorf auf gut 400m Höhe liegt, geht das letzte Stück dann also bergauf.

 

Diese knapp 40 km waren schon anstrengend, es war aber auch nicht unmöglich, ganz und gar nicht, und mit wirklich vielen schönen Bildern im Kopf habe ich dann doch erholt meinen Ausgangspunkt wieder erreicht.


Bildergalerie Radtour Nationalpark Sächsische Schweiz


Video Radtour im Nationalpark Sächsische Schweiz