Ausflugstipp zum Aussichtsturm Wehlaberg





kurzer Überblick

Aussichtsturm Wehlaberg
Aussichtsturm Wehlaberg

Start- und Zielpunkt ist der Bahnhof Lübben. Los geht es in Richtung Hafen, hier legen die Kähne ab zu Touren durch den Ober- und Unterspreewald. Weiter über Brücken und an Kanälen entlang wird bald eine einzigartige Teichlandschaft erreicht, von der ich gar nicht wusste, das es im Spreewald auch Seen gibt, die vorübergehende Heimat für zahlreiche Vogelarten ist. Diese Teichlandschaft wird für Fischzucht genutzt und ist Vogelschutzgebiet. Ruhig ist es hier nicht, aber wer empfindet schon das Geschnatter und Gekreische der hier lebenden Vögel als störend. Hier sollte man wirklich eine Rast einlegen und sich vom Schauspiel und von den Geräuschen der vielen Vogelarten verzaubern lassen.

Auch könnte man meinen, die Teiche, kleinen Seen, sind so zahlreich, dass es kein Ende nimmt, aber leider... die Zivilisation wird wieder erreicht.

Nach diesem Naturschauspiel wird die Gemeinde Schlepzig erreicht, ein kleiner, feiner, typischer Spreewaldort, der auch zu einem etwas längeren Aufenthalt einlädt. Einen kleinen Spaziergang oder auch eine kleine Radtour durch dieses Örtchen kann ich nur empfehlen.

Nicht ganz so interessant geht es weiter auf kaum bis mäßig befahrenen Straßen nach Unterspreewald, Leibsch und Groß Wasserburg, ab hier geht es Richtung Köthen, vorbei am Köthener See auf Waldwegen, die aber gut befahrbar sind, zum Aussichtsturm Wehlaberg. 

Rast im Boot am Mittelsee
Rast im Boot am Mittelsee

Ich habe einen Weg zum Turm gewählt, der mit dem Fahrrad nicht zu fahren ist, ich habe mein Fahrrad ziemlich steil und schwer atmend zum Aussichtsturm hoch geschoben. Es gibt aber wohl auch einen Weg für Radfahrer dahin, der allerdings geht auch steil bergauf, auch diese Steigung hätte ich nur schiebend bewältigt. Aber... der Weg lohnt sich und wenn man dann auch noch die 126 Stufen den Turm hinauf bewältigt hat, dann wird man belohnt mit einer Sicht, die bei gutem Wetter bis nach Berlin und dem Berliner Fernsehturm reicht. Gute Sicht also um den (ganzen) Spreewald zu überblicken.

Wo es bergauf geht, geht es ganz sicher auch wieder bergab und so kann man sich, dieser Radtour folgend, kaum dass man in die Pedalen treten muss, 2-3 km einfach nur rollen lassen.

Erreicht wird dann bald Krausnick, hier möchte ich noch die Dorfkirche Krausnick empfehlen. Warum diese schöne Fachwerkkirche nicht auch einen besonderen Namen hat, weiß ich nicht, aber besonders ist diese kleine Kirche auf jeden Fall.

Von Krausnick geht es weiter auf dem gut ausgebautem Gurkenradweg über Lubolz bis zurück zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Lübben.