Niederlausitz-Radtour




Routenbeschreibung


Mit der Radtour durch die Niederlausitz durchfährt man ein Gebiet, welches einerseits geprägt ist durch Industrie und Bergbau (Tagebau), andererseits gibt es hier aber auch schöne Landstriche durch die Natur, vorbei an Feldern und durch Wälder. Man kann hier auch, wie überall in der Lausitz, beobachten, wie aus Tagebauen Naturlandschaften am entstehen sind.

Los geht es am Bahnhof Senftenberg, durch ruhige Nebenstraßen, auf dem Radweg entlang der B169 bis Sedlitz. Hier fand ich mich vor einem Gedenkstein wieder, eine Erinnerung an den Ortsteil Anna Mathilde, der, wie so viele Orte in der Lausitz, einem Tagebau weichen musste. Schaut man hier in westlicher Richtung erkennt man Großräschen, aus diesem Tagebau entsteht der Großräschener See. In östlicher Richtung, nicht weit von diesem Standort, findet sich der Sedlitzer See, hier ist man mit der Renaturierung schon ein gutes Stück weiter. Hier reiht sich ein ehemaliger Tagebau an den anderen, ein aktiver Tagebau findet sich noch weiter östlich, Welzow Süd. Weiter, der Niederlausitzer Bergbautour folgend, wird Großräschen erreicht, durch Wald, vorbei an einer Windkraftanlage erreicht man Neupetershain. Entlang des schon angesprochenen aktiven Tagebaus Welzow Süd geht es über Welzow und Lieske zur Lausitzer Seenkette. am Sedlitzer Sees entlang, durch viel Wald, und entlang des Partwitzer Sees, ehemalige Tagebaue, bei denen die Renaturierung schon weit fortgeschritten ist, wird der Geierswalder See erreicht, der schon touristisch genutzt werden kann. Weiter fährt man ein kleines Stück entlang der Schwarzen Elster, durch Tätzschwitz bis zur B 96. Entlang des Senftenberger Sees, hier ist der Natur schon zurück gegeben worden, was der Natur gehört, geht es durch die schön restaurierte Altstadt von Senftenberg zurück zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Senftenberg.


Bildergalerie von der Niederlausitz- Radtour